
Der Centira Scanner
Was andere sehen.
Wissen Sie zuerst.
Centira macht öffentlich sichtbare Cyberrisiken Ihrer Unternehmensdomain verständlich. Aus technischen Einzelhinweisen wird eine klare Übersicht für Ihre nächsten Schritte.
Der erste Blick
Ein Sicherheitscheck von außen.
Oft beginnt ein Risiko mit einer kleinen Lücke: einer unklaren E-Mail-Regel, einem abgelaufenen Zertifikat oder einer auffälligen Domain. Centira untersucht Ihre öffentlich erreichbare Domain und bündelt solche Hinweise. Sie benötigen für den ersten Check weder eine Installation noch Zugang zu internen Systemen.
- E-Mail und DNS
- Wie sind Absenderregeln und der Schutz gegen gefälschte E-Mails eingerichtet?
- E-Mail-Transport
- Passt die MTA-STS-Richtlinie zu Ihren Mailservern? Sind Berichte über Transportfehler eingerichtet? Centira prüft DNS und die veröffentlichte Richtlinie, ohne E-Mails zu versenden.
- Website und Verschlüsselung
- Sind Zertifikate und ausgewählte Sicherheitsheader vorhanden und passend konfiguriert?
- Ähnliche Domainnamen
- Welche auffälligen Schreibvarianten kommen als Hinweis auf mögliche Verwechslungen infrage?
Der kostenlose Außencheck zeigt das Ergebnis ohne Anmeldung. Welche Module erfolgreich geprüft wurden und welche Informationen fehlen, steht im Bericht.
Gleiche Hinweise auf mehreren Hosts werden zu einer Maßnahme zusammengefasst. Den Bericht können Sie kopieren oder herunterladen und an Ihre IT weitergeben – mit Einordnung, nächstem Schritt und technischem Nachweis.
Vom Befund zur Maßnahme
Verstehen, was jetzt wichtig ist.
Eine lange Liste technischer Begriffe hilft wenig. Centira ordnet Befunde nach ihrer Bedeutung, nennt den beobachteten Sachverhalt und beschreibt einen nächsten Schritt. So können Geschäftsführung und IT mit derselben Grundlage arbeiten.
Ein fehlender DMARC-Eintrag bedeutet zum Beispiel nicht, dass bereits ein Angriff stattgefunden hat. Er kann aber zeigen, dass eine wichtige Regel für den Umgang mit gefälschten Absendern fehlt. Centira hilft, solche Konfigurationshinweise von bekannten Datenleck-Hinweisen zu unterscheiden.
Im Unternehmensbereich lassen sich eigene Domains, Ergebnisse und Maßnahmen zusammenführen. Für wiederkehrende oder weitergehende Prüfungen muss die Kontrolle über die Domain per DNS-Eintrag bestätigt und der jeweilige Prüfumfang freigegeben werden.
Gezielt tiefer prüfen
Versteckte Betriebsdetails gehören nicht ins Netz.
Nach dem Domainnachweis und einer gesonderten Freigabe kann Centira vier typische Fehlkonfigurationen prüfen: öffentlich erreichbare Git-Kennungen, automatische Dateiverzeichnisse, Apache-Serverstatistiken und Hinweise auf Django-Debugseiten.
Die Prüfungen verwenden Nuclei von ProjectDiscovery mit einem festgelegten Centira-Prüfpaket. Je Lauf werden höchstens 20 ausdrücklich freigegebene Hosts mit jeweils höchstens vier GET-Anfragen untersucht. Es werden keine Passwörter ausprobiert, Dateien verändert oder verlinkte Verzeichnisse durchsucht.
Ein Treffer bleibt ein technischer Hinweis zur Prüfung durch Ihre IT. Ausbleibende Treffer belegen weder vollständige Sicherheit noch automatisch die Behebung früherer Befunde.
Erweiterte Quellen
Auch das Unsichtbare hat Spuren.
Bekannte Datenlecks, öffentliche Code-Verzeichnisse und veröffentlichte Hinweise aus Leak- und Darknet-Indizes können zusätzliche Anhaltspunkte liefern. Centira ist modular aufgebaut, damit solche Quellen gezielt ergänzt werden können.
Diese Prüfungen hängen von Anbieterzugängen, Lizenzen und Domainfreigaben ab. Eine nicht verfügbare Quelle wird als solche ausgewiesen. Ein leerer Trefferbericht bei fehlender Abdeckung ist keine Entwarnung.
Der Scanner beseitigt keine Schwachstellen und ersetzt keinen Penetrationstest. Er gibt Ihnen eine nachvollziehbare Außenansicht innerhalb des ausgewiesenen Prüfumfangs – als Grundlage für konkrete Entscheidungen.